Skulpturenpark Köln

 
KölnSkulptur #6 - 2011-2013
Teilnehmende Künstler
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Hubert Kiecol
Hubert Kiecol
Acht Helle, 2011
Stahl, pulverbeschichtet, Glas

Leihgabe Hubert Kiecol
Vertreten in KölnSkulptur 6 7
Hubert Kiecol hat mit der seriellen Skulptur Acht Helle die vorhandenen, aber unregelmäßig in die Wand des Stiftungsgebäudes eingeschnitten Obergadenfenster aufgegriffen und diese mittels der hinzugefügten Fensterskulpturen zu einem Fries ergänzt bzw. diesen in seinem wandumspannenden Moment erst geschaffen. So entsteht ein Wechselspiel zwischen vorspringenden und zurückspringenden Volumen. Die Reflexion der Außenwelt auf den Glasscheiben verleiht der Skulptur mit diesem spiegelnden Effekt eine große Leichtigkeit.
Hubert Kiecol
Rheinwein, 2011
Stahl, pulverbeschichtet

Leihgabe Hubert Kiecol
Gefördert von der Michael und Eleonore Stoffel Stiftung
Vertreten in KölnSkulptur 6 7 8 9

Für seine skulpturalen Installationen setzt Hubert Kiecol (*1950 in Bremen) eine Formensprache mit Anmutungen von architektonischem Konstruktivismus und minimalistischer Prägnanz ein. Aus Beton und Eisen gefertigte Arbeiten wie Am Anfang (1992) oder Tor (1997) sind, aus dem Kontext gelöst, nicht nur unmittelbare Eingriffe in die Raumwahrnehmung, sondern werden zum Ausgangspunkt für eine „Bedeutungsfülle“ mit metaphysischer Dimension. Kiecol, dessen grafische und skulpturale Werke zuletzt 2006 im MuHKA, Antwerpen, und bei Häusler Contemporary, München, gezeigt wurden, ist seit 1993 Professor an der Staatlichen Kunstakademie in Düsseldorf und erhielt 2000 den Wolfgang-Hahn-Preis.

Die zweite Arbeit von Hubert Kiecol mit dem Titel Rheinwein wurde für die Innenwand der Garden Gallery von Fujimoto geschaffen und stellt mit ihren schwarzen Rahmenelementen einen grafischen Kontrast zur Architektur dar, deren Fenstermotive sie zugleich zitiert. Die Wiedererkennbarkeit der Motive beider Arbeiten von Hubert Kiecol soll die Verbindung zwischen den Gebäuden des Parks herstellen, Stiftungsgebäude und Garden Gallery tragen zwei unterschiedliche Werke derselben Formensprache von Skulptur und dies schafft eine Beziehung über die Dimensionen des Parks hinweg.


Hubert Kiecol lebt und arbeitet in Düsseldorf und Köln.

 
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